Käsefondue

Fondue

April 11, 2012

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Fondue KäseDas Käsefondue stammt aus der französischsprachigen Schweiz und Norditalien. Genauer kommt es aus der Westalpen Gegend um Savoyen und Piemont. Mittlerweile ist es aber weltweit bekannt. Dabei werden unterschiedliche Zutaten, allen voran Brot in einen Topf mit heißem Käse getunkt.

Dafür benötigt man einen Fonduetopf in dem die Käsemasse geschmolzen wird. Zu einem traditionellen Schweizer Käsefondue gibt man zusätzlich zum Fondue-Käse noch Weißwein, etwas Stärke. Außerdem kann man je nach Geschmack das Ganze mit etwas Kirschwasser (alkoholisch), Knoblauch und Pfeffer abschmecken.

KocherDieser Käsetopf wird anschließend über einem Rechaud (kleiner Tischkocher) warm gehalten. Dieser verwendet je nach Ausführung Brennspiritus, Gas, eine Brennpaste oder Strom.

Da die Hauptzutat für das Käsefondue, der geschmolzene Käse ist, spielt dieser eine große Rolle. So hängt der Geschmack und die Qualität des Fondue hauptsächlich von dem dafür verwendeten Käse ab. Für ein Schweizer Fondue ist das sogenannte „moitié-moitié“ üblich. Dabei werden zu gleichen Teilen Greyerzer (Schweizer Hartkäse) und Vacherin Fribourgeois (Schweizer Halbhartkäse) geschmolzen. Es gibt jedoch auch Mischungen mit Emmentaler und Appenzeller.

Jedoch variieren die Rezepte so sehr wie die lokalen Gegebenheiten es zulassen. So findet man beinahe in jedem Kanton eigene traditionelle Zubereitungen mit unterschiedlichen Käsesorten.

FondueGabelDie meisten haben jedoch eines gemeinsam: den Alkohol. Zwar verdampft das meiste davon während des Kochens aber er hinterlässt ein unvergleichliches Aroma und einen einzigartigen Geschmack, welcher dem Fondue erst die richtige Note verleiht.

Gegessen wird das Fondue indem der Topf in der Mitte des Tisches auf dem Rechaud platziert wird. Anschließend spießt man mit der Fonduegabel kleine Happen auf. Diese rührt man dann in dem Topf bis sie mit Käse überzogen sind.

Zum klassischen Fondue gibt es neben dem Brot oder Kartoffeln zum eintunken keine Beilagen. Allerdings haben sich bei uns diverse Sauergemüse, Gurken und Silberzwiebeln als Beilage durchgesetzt. In einiges Regionen Frankreichs bekommt man auch rohen Schinken als Beilage serviert. Als Getränk hat sich ein trockener Weißwein etabliert.

Wie beim Raclette gehört zum Fondue ebenfalls die Geselligkeit. So erledigt man die anstehenden Arbeiten wie: Vorbereitung, Verzehr und Zusammenräumen in der Gruppe.

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